Letzte Einsätze:

 

Feuerwehr:

09.12.2017 / 12:44 Uhr

B3; Dachstuhlbrand - Wohnhaus  Münchberg-Solg

 

25.11.2017 / 15:34 Uhr

B3; Küche - Wohnhaus Wiesenweg Stammmbach

 

First Responder:

07.12.2017 / 7:55 Uhr

C, Stammbach

 

06.12.2017 / 15:29 Uhr

I, Stammbach

 

 

Termine

Verein:

Mi 13.12.2017 / 19:30 Uhr

Verwaltungsratsitzung

Jugendgruppe:

 

Einsatzgruppen:

 

Führungsdienst:

Mi 13.12.2017 / 19:30 Uhr

Gruppenführer-dienstbesprechnung

Atemschutzgeräteträger:

 

Wartungen/Pflege:

 

First Responder:

 

Arbeitskreis Fahrzeug:

 

Besuche seit dem 04.01.2012 

Das war unser Jahr 2015

Modulare Truppausbildung Basismodul beendet

 

 

Geschafft!

Seit einigen Wochen nehmen Kameradinnen und Kameraden vom Inspektionsbereich II an der modularen Truppausbildung teil. Nach den neuen Ausbildungsrichtlinien beinhaltet diese Modulausbildung bereits den Funklehrgang und die Absturzsicherung Modul 1 - Voraussetzung zur Lehrgangszulassung war der Erste-Hilfe-Lehrgang und die Ablegung der ELA Digitalfunk in BayLern. Heute standen die theoretischen und praktischen Prüfungen auf dem Lehrplan. Alle Teilnehmer haben bestanden. Von unserer Wehr  nahm Andrea Köppel teil.

Herzlichen Glückwunsch euch allen!

Jahreshauptversammlung bei der FF Stammbach

 

Wie jedes Jahr findet am letzten Samstag im November die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr und des Feuerwehrvereins Stammbach statt. Eine umfangreiche Tagesordnung mit Neuwahlen der Vereinsvertreter stand an.

In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte der 1. Vorsitzende des Feuerwehrvereins Heribert Scherdel an die besuchten Gartenfeste und dem Kreisfeuerwehrtag in Rehau. Die übliche Himmelfahrtswanderung wurde mit den Vereinsmitgliedern durchgeführt. Zum 25jährigen Bestehen der Feuerwehrpartnerschaft mit der Feuerwehr Tanna, wurde deren Einladung angenommen. Zu dieser Veranstaltung hatten sich die Kollegen aus Thüringen ein interessantes Programm einfallen lassen. Eine "Stadtrally" würde uns geboten, fußläufig erkundeten wir am Nachmittag einige sehenswerte Punkte in der kleinen Stadt, bevor man sich am Abend zum Grillen zusammensetzte. Das im Juni stattgefundene Hallenfest war wieder ein Erfolg. Den Mitgliederbestand des Vereins bezifferte er mit 120.

Dem Bericht des Kommandanten konnte man im Berichtszeitraum 97 Einsätze entnehmen. Dabei waren die Einsatzzahlen der First Respondergruppe in der Statistik fast genau die Hälfte. Bei der personellen Entwicklung gab es folgendes Bild: Zwei Neuaufnahmen konnte die Wehr verzeichnen - Andrea Köppel und Nico Mertel.  Die beiden Feuerwehranwärter Kevin Köppel und Nico Weigel wurden in die Aktive Wehr übernommen und zu Feuerwehrmännern ernannt. KBR R.Hoffmann überreichte Detlef Hohl das staatliche Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Tätigkeit.Für 10 Jahre aktive Dienstzeit erhielten das Ärmelabzeichen Philipp Greim, Julian Prell und Johannes Scherdel, für 30 Jahre Jörg Böhm. Zum Löschmeister wurde Florian Kolb und zum Brandmeister Christian Becher befördert. Der Personalstand der aktiven Wehr beträgt im Moment 64 Mitglieder die sich wie folgt aufgliedern: 40 Kameraden/innen in der Einsatzgruppe, darunter drei Frauen, die Jugendgruppe mit 14 Anwärtern, darunter zwei Anwärterinnen und die First Respondergruppe mit 22 Ersthelfern darunter acht Damen - in dieser Gruppe sind aber 12 Helfer mit einer Doppelfunktion Feuerwehr/First Responder. Die Sanitätsdienstausbildung wurde am Jahresanfang durchgeführt, die Prüfung am 07. März abgelegt.

Der Jugendbetreuer Patik Köppel gab einen Bericht über die Aktionen der Jugendgruppe ab. Auf der feuerwehrtechnischen Seite beteiligten sich die Jugendlichen bei dem Jugendmarsch als Gastwehr im Landkreis Bayreuth in Gefrees, an der Abnahme der Jugendflamme in Carlsgrün und am Wissenstest in Helmbrechts. Zur Freizeitgestaltung war u.a. der Besuch des Palm Beach in Stein/Nbg. der Höhepunkt.

Der Kassenwart Thorsten Becher gab den Kassenbericht ab, die Kassenprüfer bestätigten ihm eine ordenliche Kassenführung und entlasteten die Vorstandschaft.

Die Neuwahlen des Vereins ergaben keine Änderungen. Erster Vorsitzender bleibt Heribert Scherdel, seine Stellvertreter Julian Prell und Johannes Scherdel, alle Beisitzer wurden wiedergewählt.

Die anwesenden Führungsdienstgrade KBR R. Hoffmann, KBI R. Schneider und der KBM J. Günther brachten neue Info vom Digitalfunk mit. Der Bürgermeistervertreter Günther Kleffel bedankte sich bei der Wehr für den Einsatz und für die Übernahme der Tätigkeit als Stammbach Ersthelfer. Eine Abordnung unserer befreundeten Wehr aus Tanna waren ebenfalls anwesend, der Wehrleiter Andreas Woydt sprach ein kurzes Grußwort.

Windpark Kriegswiese bei Stammbach besichtigt

 

Am 25.11. hatten die Feuerwehren des Marktes Stammbach die Möglichkeit sich über den Windpark Kriegswiese aus erster Hand zu informieren. Auch die Wehren aus Gefrees, Streitau und Zell i.F. nahmen diese Möglichkeit wahr. Der Kommandant der Feuerwehr Stammbach Roland Köppel vereinbarte mit dem Windradhersteller Enercon diesen Termin.

Auf Gefahren der Windräder wurde hingewiesen, auch welche Stoffe in welchen Mengen hier verbaut wurden. Imposant war es auch im Inneren eines solchen "Kraftwerkes" bezüglich der Höhe. Als Aufstieg in den Gondelbereich gibt es zwei Möglichkeiten: die etwas beschwerliche die fast 100m auf einer Leiter hochzusteigen oder auch mit dem Aufzug, hierbei müssen nur  letzten Meter von der obersten Plattform zur Gondel hochgestiegen werden. Auf jeden Fall geht es immer auf Nummer sicher, mit einem Sicherungsgeschirr.  Dies wurde auch den Feuerwehrkameraden/innen vorgestellt.

Löschzug Wassertransport übt in Solg

 

Am Samstag 17.10.2015 übt der Löschzug Wassertransport des Inspektionsbereiches 2 an der Kompostierungsanlage in Solg. Der Transportzug besteht aus dem TLF 4000 aus Münchberg und jeweils aus denTLF`s 16/24 aus Helmbrechts und Zell. Mit von der Partie was das HLF 20/24 und LF 8 aus Stammbach und die Wehren Biengarten, Poppenreuth und Solg.

Angenommen war ein Brand im Umfeld der Kompostierungsanlage, weit weg von jeglicher Wasserversorgung bzw. eines Baches oder Teiches. Aus diesem Grund war die Aufgabe des Wassertransportzuges das HLF Stammbach mit genügend Löschwasser zu versorgen. Die Wasserabgabe wurde über den Dachmonitor des HLF`s durchgeführt.  Als Löschwasserpuffer dienste der Faltbehälter des Münchberger SW2000. Die drei TLF entnahmen das Löschwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung in Solg bzw. an der Mischanlage Straas. Das Ergebnis dieser Übung brachte an den Tag, dass im Falle eines Falles hier mehr TLF´s im Pendelverkehr eingesetzt werden müssen, um die Brandbekämpfung ohne Unterbrechung durchführen zu können. Der KBR Rainer Hoffmann und KBM Oliver Heinold bedankte sich bei den beteiligten Wehren.

25 Jahre Feurwehrkameradschaft

 

Zum fünfundzwanzigsten Mal jährte sich in diesem Jahr sich die Verbundenheit der beiden Feuerwehren Stammbach und in thüringischen Tanna. Dies war Anlass eine Zusammenkunft am 03.10. zu vereinbaren. Die beiden "Feuerwehrfamilien"  wanderten an diesem Nachmittag zusammen rund und in Tanna. Treffpunkt war das Feuerwehrgerätehaus. Von dort gings zum neugestalteten Kirchplatzumfeld. Erst am Vortag wurde dort die Einweihung gefeiert. Besucht wurde auch das umgebaute Gemeindehaus das sich in dieses Areal integriert. Der erste Einkehrschwung war dann im Stadtcaffee bei leckeren Kuchen: Die Stadtwanderung ging weiter zum Schulzentrum. Die neu renovierte Gesamtschule, Kindergarten, Kinderkrippe und die frisch renovierte Turnhalle mit Kegelbahn konnten begutachtet werden. Der Rückweg, über das Naherholungsgebiet, zurück zum Ausgangspunkt.  In der Zwischenzeit hatten die Kameraden der Feuerwehr Tanna einen Grillabend vorbereitet. Mit Steaks und Roster konnte man sich wieder stärken. Schnell verflog der Abend mit Austausch alter Erinnerungen und Singen von alten Waisen. Um ca. 20.00 Uhr wurde wieder der Heimweg angetreten und ein fröhlicher und erlebnisreicher Tag ging zu Ende.

Feuerwehr übt mit Rettungshundestaffel

 

Am Sonntag, 06. September hatte die Feuerwehr Stammbach die Möglichkeit mit der Rettungshundestaffel des BRK Bayreuth auf dem Weissenstein zu üben. Eingesetzt wird diese Hundestaffel vor allem bei Vermisstensuche, besonders auch bei Unglücksfällen. Als Übungsareal diente die dichte Bewaldung unseres Hausberges. Drei Suchzonen wurden eingerichtet, in denen insgesamt 8 Personen von den Hunden und den Hundeführern mit den Helfern gesucht werden mussten. Die Einsatzleitung übernahm der Kommandant Roland Köppel. Das Zusammenspiel der Suchtrupps mit den Hundeführen mit Helfern und den Kameraden/innen der Feuerwehr klappte sofort auf Anhieb. Die gestellten Aufgaben wurden von beiden Seiten sehr gut gelöst. Zum Abschluss des Tages wurde bei Kaffee und Kuchen der Ablauf des Tages nachbesprochen.

Brand Rauschenhammermühle:

Zum wiederholten Male Löschzug 4 im Einsatz

 

Beim Großbrand am 22.08. der Rauschenhammermühle im Ortsteil von Schwarzenbach/Wald übernahm der Löschzug 4 die Gebietsabsicherung für den Altlandkreis Naila. Die bewährte Konstellation Münchberg 30/1, Stammbach 40/1 und Sparneck 21/1 bewährte sich zum wiederholen Male.

Alle angrenzenden Feuerwehren aus den Landkreisen Hof, Kronach und Kulmbach wurden zu diesem Einsatz alarmiert. Das Flugfeldtanklöschfahrzeug des Flughafens Hof/Plauen war wegen der akuten Wasserknappheit an der Einsatzstelle ebenfalls im Einsatz. Der Abrollbehälter mit Sonderlöschmittel der Feuerwehr Pegnitz hatte vermutlich den längsten Anfahrtsweg aller beteiligten Wehren. Es sind ca. 700 Feuerwehrkameraden im Einsatz. Auch drei Hubschrauber sind zur Brandbekämpfung bzw. zur Beobachtung aus der Luft eingesetzt. Unsere Einsatztätigkeit endete nach knapp über  12 Stunden. Die Nachlöscharbeiten ziehen sich noch bis in die Abendstunden hin.

 

Es gleicht dem sprichwörtlichen „Kampf gegen Windmühlen“. Kurz nach 23 Uhr brach das Feuer in einem Sägewerk in der Rauschenhammermühle aus. Schon kurze Zeit später haben die Einsatzkräfte die Alarmstufe erhöht. In wenigen Minuten standen bereits zwei Hallen im Vollbrand. Durch den starken Funkenflug kam es im weiteren Verlauf zu einem Waldbrand nahe der Bundesstraße 173. Auch mehrere landwirtschaftliche Anwesen mussten durch weitere Einsatzkräfte geschützt werden. Windböen trugen die Funken über weite Strecken hinweg weiter. Mit mehreren C-Rohren wurden die Anwesen präventiv bewässert.

Am Brandort selbst ist die Lage auch gegen 2 Uhr noch nicht unter Kontrolle. Hunderte Einsatzkräfte aus den Landkreisen Hof, Kulmbach, Bayreuth und Kronach sind im Einsatz. Sogar die Feuerwehren aus Presseck, Stadtsteinach und Marktrodach rückten nach. Vom Flugplatz in Hof wurde auch ein Flugfeldlöschfahrzeug angefordert. Die Feuerwehr Pegnitz hat mit über 80 Kilometern wohl den weitesten Anfahrtsweg. Die Einsatzleitung forderte deren Sonderfahrzeug (AB Sonderlöschmittel) an. Kurz nach 2 Uhr wurde neben der Verpflegung auch Kraftstoff für die Einsatzfahrzeuge angefordert. Es wurden sogar mobile Tankstellen durch das THW eingerichtet.

Wohngebiete in Gefahr

Gegen 2:30 Uhr mussten die in Bereitschaft stehenden Einsatzkräfte ihre Gebietsabsicherung auflösen. Der Waldbrand im nördlichen Bereich der Einsatzstelle geriet außer Kontrolle und bedrohte ein Wohngebiet in Oberschwarzenstein. Umgehend fuhren mehrere Einsatzkräfte dort in den Schönbrunner Weg um den Flammen aus dem Wald den Weg abzuschneiden. Zu einem Übergriff auf das Wohngebiet kam es nicht.

text: reporter 24

Endgeräte für den Digitalfunk am 15.07.2015 bestellt

 

 

Der Markt Stammbach schaltete für die Feuerwehr Stammbach den Onlineshop der Firma Selectric frei. Jetzt konnten alle nötigen Geräte samt  Zubehör für den Bereich des gesamten Marktes Stammbach durch den federführenden Kommandanten Roland Köppel in den Warenkorb hinterlegt und die Verwaltung schaltete diesen sofort zur Bestellung frei..

 

Der Einbau in alle Fahrzeuge ist für die 34 Kalenderwoche 2015  terminiert.

 

Wie geht es mit dem Digitalfunk weiter?

 

Durch den G7-Gipfel von Elmau wurde der erweiterte Probebetrieb für Oberfranken um 4 Monate verschoben, weshalb erst im Juni 2015 mit den Messungen des Netzbetreibers begonnen werden konnte.

Schwerwiegender ist jedoch, dass sich auch der Zeitplan für die Integrierte Leitstelle HochFranken verschoben hat. Aufgrund des Gipfels mussten vorrangig die Leitstellen vom Flughafen Erding bis Elmau an den Digitalfunk angebunden werden. Dadurch verschiebt sich die Ertüchtigung aller anderen bayerischen Leitstellen, wodurch die ILS Hochfranken wohl erst im März 2016 den Funkbetrieb aufnehmen kann.

Für die Einsatzkräfte hat das zur Folge, dass die Funkgeräte vorerst nur im Einsatzstellenfunkbetrieb (entspricht dem bisherigen 2-Meter-Band) genutzt werden können. Ein Netzbetrieb (bisher 4-Meter-Band) ist erst möglich, wenn die Leitstelle den Betrieb aufgenommen hat und alle Geräte im System eingepflegt sind.

Nachdem bis 2016 nur der Einsatzstellenfunk zur Verfügung steht, bedeutet dies aber auch, dass die Geräte zumindest in diesem Teilbereich eingesetzt werden können. Die Zeit bis dorthin kann daher durchaus sinnvoll für Schulungs- und Testzwecke genutzt werden, um den Einsatzkräften den Umgang und die Handhabung der neuen Geräte näher zu bringen.  Die Projektgruppe Digitalfunk Hochfranken bedauert die Verschiebungen, hat jedoch leider keinen Einfluss auf den vorgegebenen Zeitplan.

Verkehrsschule am Sportplatz!

 

Zum zweiten Mal fand für unsere Stammbacher Schule die Verkehrsschule auf dem Verkehrsübungsplatz am Sportzentrum statt. Günter Schübel von der PI Münchberg erarbeitete mit der Feuerwehr ein Programm den Schülern z.B. den toten Winkel bei Lkw´s. näher zu bringen.  Hierzu stand unser HLF zur Verfügung. Jeder Schüler der Klassen 3 bis 4 hatte die Möglichkeit dies aus dem Blickwinkel des Fahrers zu begutachten. Überrascht waren die Kinder, wie schwierig es für den Fahrer von großen Fahrzeugen ist, einen direkt neben ihm stehenden Fahrradfahrer zu sehen. die Lehrerin Anja Engelhardt  bedankte sich bei der Polizei Günter Schübel und den beiden Kameraden der Feuerwehr Christian Becher und Roland Köppel mit einem kleinen Geschenk.

 

Wir hoffen und wünschen den Teilnehmern gute und unfallfreie Teilnahme am Straßenverkehr.

Löschzug 4 auch außerhalb des Landkreises eingesetzt

 

Zum ersten Mal seit bestehen der Löschzugbildung in unserem Landkreis wurde der Löschzug 4 außerhalb des Landkreises Hof eingestzt. Bestehend aus dem Führungsfahrzeug 12/1, der DLK 30/1 und dem Rüstwagen 60/1 der Feuerwehr Münchberg, Tanklöschfahrzeug 21/1 Sparneck und dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 40/1 Stammbach ging es zur Gebietsabsicherung nach Schönwald im Landkreis Wunsiedel.

 

Ein Großbrand in Spielberg einem Ortsteil von Selb hatte die dortigen Kräfte massiv gebunden. Zuständig war in dieser Nacht der Löschzug 4 des Landkreises Hof für ein Gebiet mit ca. 20km Durchmesser, vom Stadtgebiet Rehau bis Selb und für die BAB vom Vogtlanddreieck bis Selb.

 

Das Bild oben zeigt den 4. Löschzug des Landkreises Hof auf der Anfahrt kurz vor Schönwald, rechts das Einsatzgeschehen am frühen Abend.

Übung klappt wie am Schnürchen

 

Feuerwehren, BRK und Helfer vor Ort zeigen in Stammbach, worauf es ankommt. Die Zuschauer erleben, wie schnell sie bei einem Großbrand zur Stelle sein können.

 

 

Stammbach - Einige hätten wohl lieber gleich mit der Stammbacher Feuerwehr das Hallenfest gefeiert. Aber die musste zunächst einen heftigen Brand löschen - oder vielmehr so tun als ob. Das Szenario: Explodierende Gasflaschen setzen das Lager und Verwaltungsgebäude der Firma Weberpals am Wiesenweg in Brand. Funkenflug bedroht einen angrenzenden Schreinereibetrieb. Im Materiallager und Verwaltungsgebäude sind angeblich mehrere Kinder eingeschlossen. Das bedeutet: Alarmstufe drei mit Menschenrettung.

Nachdem um 14.30 Uhr im gesamten Gemeindebereich Alarm ausgelöst worden war, eilten die Stammbacher Wehrleute rasch mit allen Einsatzfahrzeugen zu dem Betrieb. Atemschutzgeräteträger mussten den Weg in dem Industrieobjekt erkunden, um die Eingeschlossenen zu retten. Zwischenzeitlich trafen alle Ortswehren aus dem Gemeindebereich sowie die zur Verstärkung alarmierten Wehren aus Münchberg, Gefrees, Streitau und Steinbach ein. Schnell bauten die Wehrleute aus mehreren Entnahmequellen eine stabile Wasserversorgung auf, um einen massiven Löscheinsatz zu gewährleisten. Schlauchbrücken, Leitungen und Pumpen waren schnell installiert.

Sicherheitshalber holten die Aktiven der Gefreeser Wehr die eingeschlossenen Kinder mit einer Drehleiter mit Rettungskorb aus dem ersten Stock des Bürogebäudes und leisteten Erste Hilfe. Die im Materiallager eingeschlossenen Kinder wurden von den Atemschutzgeräteträgern gefunden, Helfer vor Ort und das BRK versorgten ihre Blessuren.

Eindrucksvoll demonstrierten die Einsatzkräfte aller Wehren und die neue Gruppe der Stammbacher "First Responders", besser bekannt als "Helfer vor Ort", ihre Kompetenz. 22 Stammbacher Bürger hatten eine 80-stündige Sanitätsausbildung beim Roten Kreuz absolviert. Sie bestanden die theoretische und praktische Prüfung. Diese Helfer sind zur Stelle, wenn jemand die 112 wählt und der Rettungsdienst beziehungsweise der Notarzt angefordert wird. Die ehrenamtlichen Helfer sind aufgrund des kurzen Anfahrtsweges in der Lage, innerhalb weniger Minuten beim Hilfesuchenden zu sein und die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken sowie die Erstversorgung zu leisten.

In einer Feierstunde wurde der Ersthelfer-Einsatzgruppe das neue Einsatzfahrzeug übergeben. Dank der Anschaffung eines Autos mit Allradantrieb verfüge die Helfer vor Ort über ein Einsatzfahrzeug, dass allen Erfordernissen für den mobilen Rettungsdienst genügt.

Darüber freute sich auch Doris Ebert von der Stammbacher Bürgerstiftung, die die Ausbildungskosten der Ersthelfer übernahm. Norbert Goßler überreichte im Namen des "Förderkreises Notfallversorgung Stadt und Landkreis Hof" den Ersthelfern einen automatisierten externen Defibrillator, der die Notfallausrüstung des Fahrzeuges ergänzt.

Nach der erfolgreichen Übung feierten die Wehr und ihre Gäste am Abend im Gerätehaus zu den fetzigen Klängen der Gruppe "die Drei" bis weit nach Mitternacht. Am Sonntag ging es mit einem zünftigen Frühschoppen weiter. Für die Kleinen gab es eine Hüpfburg. Weitere Attraktionen waren dabei besonders gefragt: "Löschübungen" für die Kleinen und Rundfahrten im Feuerwehrfahrzeug.

von Gerhard Quick

Interschutz in Hannover besucht

 

Zum sechsten Mal in Folge besuchten am 11. Juni die Kameraden/innen die  Interschutz "der Rote Hahn".  Die Leitmesse für die Feuerwehrausstattung fand  1988 und 1994 in Hannover, 2000 in Augsburg, 2005 in Leipzig und 2010 und 2015 wieder in Hannover statt.

Immer konnten dort, Neuerungen der Feuerwehrwelt vorgestellt werden. Auch für uns wurde diese Austellung immer wieder für nötige Informtion für anstehende Beschaffungen genutzt .

War es im Jahr 1988 und 1994 Fahzeugschaffungen auf dem Plan, war es 2000 die Ausrüstung der neuen Schutzkleidung und 2005 die Erneuerung des Atemschutzes. 2010 war die Information für das HLF unbedingt notwendig, auch WBK und Rettungssatz standen damals auf dem Programm. 2015? Auch hier stand die Information für die Ersatzbeschaffung des LF und der Ausrüstung des First Responders an,  die beiden Hauptpunkte. 

Neu war für uns nicht unbedingt, dass nicht immer der Pumpenbedienstand auf der Heckseite eines Feuerwehrfahrzeuges sein muss, hier gab es sehr gute Lösungen zu besichtigen. Ganz gezielt geht der Trent bei Bedienung von Fahrzeugen, Personal einzusparen und durch Automatik und Technik zu ersetzen in die richtige Richtung. Für die 12 ckameraden/innen war dieser Tag recht erlebnisreich. Nicht zuletzt kam die Kameradschaft nicht zu kurz. Auf diesen Tripp begleiteten uns eine Abordnung von der FF Tanna.

Traditionelles Maibaumaustellen am 1. Mai

 

Wieder einmal wurde in Zusammenarbeit mit dem SPD-Ortsverein Stammbach unter der Leitung der Vorsitzenden Andrea Haber der Maibaum erfolgreich aufgestellt. Trotz der schlechten Wetterprognosen fanden sich viele Helfer und Besucher zum Aufstellen des Baumes und den verbundenen Maifest am Park in Stammbach ein.

 

Unter der Führung des langjährigen "Aufstellregisseurs" Heinz Petzet wurde der Baum Stück für Stück mit viel Handarbeit und Kraft aufgestellt. 

 

Nachdem das Wetter gut mitgespielt hatte, konnte bis spätabends zusammen gesessen und gefeiert werden.  Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. 

 

Vielen Dank nochmal an die Helfer!

Truppführerqualifikation abgelegt

 

Vierundzwanzig junge Feuerwehrkameradinnen und -kameraden des Landkreises Hof Inspektionsbereich II schlossen am 25.04. das Übergangsmodul für Truppführer in Stammbach mit Erfolg ab.  Der Pilotlehrgang beinhaltete auch eine praktische Prüfung im Bereich Löschangriff, Wasserentnahme, Techn. Hilfe Absichern einer Unfallstelle und im Bereich der Ersten Hilfe im Bereich Sofortmaßnahmen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer! Ganz besonders an die beiden Teilnehmer der Stammbacher Wehr Kevin Köppel und  Daniel Siegel.

Herzlichen Dank auch an die Kameraden/innen der Stammbacher Wehr die diese Ausbildung als Helfer drei Tage mit unterstützten.

 

Feuerwehrschule Regensburg erfolgreich besucht

Unsere beiden Kameraden Florian Kolb, besuchte den Gruppenführerlehrgang und Christian Becher, den Zugführerlehrgang an der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg mit Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!