Terminplaner:

 

Feuerforscher:

Sa 30.11.2019 10:00 Uhr

      Jugendgruppe:

 

Einsatzgruppen:

Sa 30.11.2019  19:00 Uhr

            Jahreshauptversammlung

First Responder:

Sa 30.11.2019  19:00 Uhr

            Jahreshauptversammlung

Atemschutz:

 

Feuerwehrverein:

Fr 29.11.2019  19:00 Uhr

            Aufstellung Christbaum

Sa 30.11.2019  19:00 Uhr

            Jahreshauptversammlung

Fr 13.12.2019  19:00 Uhr

            Jahresabschluß

 

KinderfeuerwehrTeam:

 

Besuche seit dem 04.01.2012 

In der alten Baywa am Bahnhof brennt´s

 

 

Brand des gemeindlichen Bauhofs in Stammbach, möglicherweise befinden sich noch Personen im Gebäude! So lautete die Alarmierungsmitteilung der integrierten Leitstelle Hof am 25.10.2019 um 19.00 Uhr an die Feuerwehr Stammbach.

Ausgerückt sind binnen kürzester Zeit das HLF 40/1, das LF 48/1, der First Responder 79/1 und der Einsatzleiter mit 10/1.

Sofort nach Ankunft an der Einsatzstelle erkundete der Einsatzleiter die Lage und konnte in Erfahrung bringen, dass sich noch fünf Personen im Gebäude befinden. Sofort gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor, um die Personenrettung durchzuführen. Im stark verrauchten Keller fand ein Trupp eine Person vor, die sie unverzüglich nach draußen brachte. um sich anschließend mit der Brandbekämpfung im Keller zu beginnen. Der zweite Trupp suchte die beiden oberen Stockwerke nach weiteren vermissten Personen ab und konnte noch vier Personen retten und an den First Responder zur Erstversorgung übergeben. Für das weitere Personal hieß es, die Einsatzstelle großräumig auszuleuchten und einen massiven Löschangriff vorzubereiten und unverzüglich durchzuführen.

Zum Glück war es nur eine Schauübung zu der Kärwa. Nachdem die Fahrzeuge im Anschluss wieder einsatzbereit gemacht wurden, gab es das traditionelle Kärwaessen im Gerätehaus.

 

 

Zugführer-Lehrgang besucht

 

 

Unser zweiter Kommandant Patrik Köppel legte den Zugführerlehrgang an der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg mit Erfolg ab!

 

Herzlichen Glückwunsch Patrik

Der scheidende Kommandant Roland Köppel (rechts) übergibt die Verantwortung für die Wehr an seinen Nachfolger Stefan Gärtner (links)

Interview führte David Benker:

 

 

Der „Alte“ und der „Neue“ – eine Ära ging bei der Feuerwehr Stammbach zu Ende

 

 

Hallo Roland, hallo Stefan - zwar trennen euch beide ein „paar“ Jahre, die Aufgabe

aber verbindet. Stefan hat ja erst kürzlich den Kommandanten-Posten bei der

Stammbacher Wehr übernommen.

 

Roland - Hand aufs Herz - fiel es nach all den Jahren schwer, den Amtsstab abzugeben?

Roland: Ja doch, und da bin ich ganz ehrlich. 24 Jahre lang an der Spitze der Feuerwehr zu stehen, jederzeit einsatzbereit zu sein, die Verantwortung bei Einsätzen von jetzt auf gleich, für Mannschaft und Gerät zu übernehmen zu jeder Tages- und Nachtzeit, das hat mich geprägt. Die Entscheidungsfreudigkeit gehörte ganz einfach dazu, weil bei Einsätzen niemand anderes weiter da ist, der einem diese teilweise zeitkritischen Entscheidungen abnimmt. Jetzt übernimmt halt mein Nachfolger diese Entscheidungen und die Verantwortung.

Über all die vergangenen Jahre hat sich die Feuerwehr gewandelt, die Technik hat sich sehr stark etabliert. Auch die Einsätze haben sich geändert. Mit innerlicher Überzeugung haben unser damaliger Vorsitzender Heribert Scherdel und ich den First Responder gegründet, natürlich mit Unterstützung von Kameradinnen und Kameraden. Viel Herzblut wurde in diese Ersthelfereinheit investiert. Auch wenn ich den Amtsstab abgegeben habe, werde ich die Fortführung sehr kritisch beobachten, denn dieses Pflänzchen verdient es nicht, nur weiter zu wachsen, sondern stark zu bleiben, auch wenn manche Kameraden dies in der Vergangenheit nicht mehr so sehen, ihren Dienst nicht wie vereinbart leisten und sich aus der Verantwortung stehlen.

 

Wie war der der Start für dich als neuer Kommandant und hat man dich auch richtig „angenommen“ Stefan?

Stefan: Nach der kurzen Zeit kann ich das nur bejahen. Alle Kameradinnen und Kameraden unterstützen mich, wenn ich sie brauche. Auch die Einsätze, die wir bisher gefahren sind, haben wir alle gut zusammen gemeistert.

 

Was gibt man als langjähriger Kommandant einem jungen Nachfolger mit auf den Weg und was sind aus deiner Sicht die Anforderungen, die man für das Amt mitbringen sollte?

Roland: Es ist schwierig, hier einen Ratschlag aus dem Blauen heraus zu geben. Es gibt ganz einfach zu viele Themenbereiche, zu denen etwas zu sagen ist und mit auf den Weg zu geben. Aber grundsätzlich sollte folgendes beachtet werden: Entscheidungen sollten wohl gründlich überlegt werden, eine Meinungsänderung dazu, sollte keinesfalls unter Druck von Anderen erfolgen!

Ausbildungsmäßig hat Stefan sein Soll bereits erfüllt und kann daraus seine Aufgaben und Tätigkeiten ableiten. Für spezielle Themen die z.B. die Örtlichkeit betreffen, bin ich ja nicht weit weg – ich werde meinen Feuerwehrdienst als Zugführer weiter fortführen und stehe bei den Einsätzen und Übungen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

Wir haben ja auch privat ein gutes Miteinander und bei uns Beiden steckt das Feuerwehrblut in den Adern, so werden manche Sachen spontan, auch einmal abends auf meiner Terrasse besprochen. Damit ein Feuerwehrkamerad eine Stützpunktwehr führen kann bzw. darf, sind natürlich verschiedene Lehrgänge an einem Standort der Feuerwehr zu besuchen.

Obligatorisch ist die Grundausbildung die jetzt aktuell „modulare Truppausbildung“ heißt, die Funkausbildung, möglichst eine Maschinistenausbildung, die Befähigung zum Träger von schwerem Atemschutz und auch ein Führerschein der Klasse „C“ sind dann wünschenswert. An einer staatl. Feuerwehrschule müssen dann „Gruppen

- und Zugführerlehrgang“ und der Lehrgang „Leiter einer Feuerwehr“ abgelegt werden. Dass all diese Ausbildungen und Lehrgänge etwas bringen, gehört natürlich auch eine bisschen Menschenkenntnis dazu. Und da spielen Stefan ein guter Umgangston, seine ruhige Art und Weise und Kenntnisse in der Personalführung in die Karten.

Abgerundet werden dies Anforderungen noch mit einem gewissen Durchsetzungsvermögen.

 

Die erste Zeit ist rum - sicherlich auch schon die ein oder anderen Einsätze, die du leiten musstest - was waren aus deiner Sicht die größten Herausforderungen bisher?

Stefan: Das schwierigste war am Anfang, die neue Sicht bei Einsätzen und Übungen, die große Verantwortung die man trägt, dass alle wieder unfallfrei von den Einsätzen zurückkehren. Aber durch die gut ausgebildete Mannschaft, war es relativ einfach, mit der neuen Herausforderung klar zu kommen.

 

Was waren die „Höhepunkte“ in deiner Laufbahn als Kommandant der Stammbacher Feuerwehr - was macht dich stolz?7 ANZEIGENSEITE

Roland: Ja die Höhepunkte in meiner Laufbahn als Kommandant waren ohne Zweifel die Indienststellung unseres HLF 20, die Gründung unseres First Responders, die 150 Jahrfeier unserer Feuerwehr und was nicht mehr ganz in meine Dienstzeit gefallen ist, aber von mir noch in die Bahnen gelenkt worden ist, die Gründung unserer Kinderfeuerwehr „Die Stammbacher Feuerforscher“.

Es soll jetzt nicht heißen Eigenlob stinkt, aber Stolz macht mich unsere gute, bedarfsgemäße und zeitgemäße Ausstattung bei Geräten und Fahrzeugen, auch eine gut ausgebildete und motivierte Mannschaft gehört dazu, damit wir unseren Auftrag bei unseren Bürgern erwartungsgemäß erfüllen können. Ich habe auch immer versucht, möglichst viele Zuschüsse zum Kauf von Geräten abzugreifen, dabei hat auch der Markt Stammbach profitiert und viele tausend Euro gespart. Das kam natürlich nicht von ungefähr, ich habe immer Kontakt gepflegt zu den Unternehmen, Förderern und Instituten, die Feuerwehren unterstützen und bin bei Anfragen niemals auf taube Ohren gestoßen. So konnte ich eine schlagkräftige Truppe formen, die auch bestimmt weiterhin ihren guten Ruf behält.

Stolz im familiären Umfeld bin ich besonders auf meine Frau und die beiden Söhne, die mich all die Jahre unterstützten und mir den Rücken frei hielten – und jetzt auch noch bei der Feuerwehr in meine Fußstapfen getreten sind. Selbst die beiden Schwiegertöchter unterstützen bei der Kinderfeuerwehr und haben schon den „Virus“ Feuerwehr geschluckt.

 

Der Generationenwechsel macht wie bei vielen Vereinen auch bei der Feuerwehr keinen Halt - da schaut man natürlich gerne mal in die Zukunft - auf was dürfen wir uns freuen - was steht 2019/20 noch alles an?

Stefan: Es laufen derzeit einige Neuerungen in der Feuerwehr. Wir haben z.B. neue Helme an unsere Atemschutzgeräteträger übergeben können, welche Beschaffung noch durch Roland ins Rollen gebracht wurde. Des Weiteren konnten wir für unsere Geräteträger Überhosen beschaffen, sodass sie mittlerweile bestens gegen die Hitze ausgerüstet sind. Im August konnten wir auch noch einen neuen Ölanhänger beschaffen.

 

Die vielleicht schwierigste Frage zum Schluss geht an Euch beide - wenn ihr 3 Wünsche für euren Vorgänger bzw. Nachfolger frei hättet - welche wären das?

Roland:

1. Eine gute Kameradschaft, Ehrlichkeit und ein untrügliches Zusammengehörigkeitsgefühl der Kameraden/innen

2. Immer ein gutes Händchen bei den Entscheidungen im Einsatz

3. Unfall- und Verletzungsfreies Zurückkommen von Mannschaft und Gerät

Stefan:

1. Dass er weiterhin seinen Dienst in der Feuerwehr, bis hin zur Feuerwehrrente durchziehen kann

2. Viele schöne Stunden mit seiner Familie, da der Zeitaufwand als Kommandant viele Stunden mit sich bringt

3. Viel Kraft bei den vielen Fragen, die ich an ihn habe und dass er mir weiterhin mit Rat und Tat zur Seite steht

 

Lieber Roland, lieber Stefan – wir sagen DANKE für die Zeit und bedanken uns für

die offenen Worte und dieses Interview!

 

 

Sonja und Patrik haben sich getraut

 

 

Am 11.05.2019 gaben sich der

2. Kommandant der Feuerwehr Stammbach und seine Sonja das Ja-Wort.

Eine Abordnung der Feuerwehr und der First Responder standen vor dem Rathaus Spalier.

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg wünschen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Stammbach 

Einsatzübung Weißenstein

 

 

Am 06.05. fand eine Landkreisübergreifende Großübung an der Ausflugsgaststätte Weißenstein statt. Grund dieser Übung war es, einmal den Ernstfall zu proben, da am Weißenstein kaum Löschwasser zur Verfügung steht und die Umstände der engen Zufahrt und des geringen Platzes, für die großen Löschfahrzeuge, an der Gaststätte Probleme darstellen könnten. Um diesen Problemen aus den Weg gehen zu können, wurde an der Abzweigung zum Weißenstein ein Löschwasserbehälter aufgestellt, der durch den Abrollbehälter Wasser von der FF Gefrees simuliert wurde. Von den Ortsteilwehren von Stammbach wurde die etwa 800 Meter lange Schlauchleitung bis zur Gaststätte gelegt. Mittels weiterer Förderpumpen, die ebenfalls von den Ortswehren gestellt wurden, konnte das Wasser bis nach oben befördert werden. Zur Brandbekämpfung wurde die FF Stammbach und die FF Streitau eingesetzt, welche insgesamt drei C-Rohre im Einsatz hatten. Um sicher stellen zu können, dass ausreichend Löschwasser zur Verfügung steht, wurde ein Pendelverkehr zweier Tanklöschfahrzeuge von der FF Marktleugast und FF Münchberg eingerichtet. Diese Fahrzeuge wurden in der Siedlung in Stammbach und im Nachbarlandkreis in Streitau befüllt. Im Anschluss an diese Übung wurde eine kurze Nachbesprechung am Gerätehaus in Stammbach abgehalten. Insgesamt nahmen an dieser Übung ca. 115 Kameradinnen und Kameraden aus drei Landkreisen teil.

Alarmierte Wehren:

LKR. Hof:                     -Florian Stammbach 11/1                             

          -Florian Stammbach 40/1

                                    -Florian Stammbach 48/1

                                    -Florian Gundlitz 44/1

                                    -Florian Förstenreuth 44/1

                                    -Florian Fleisnitz 45/1

                                    -Florian Oelsnitz 45/1

                                    -Florian Querenbach 45/1

                                    -Florian Weickenreuth 45/1

                                    -Florian Münchberg 23/1

LKR. Bayreuth:            -Florian Gefrees 11/1

          -Florian Gefrees 36/1 mit AB-Wasser

                                    -Florian Streitau 14/1

                                    -Florian Streitau 43/1

LKR. Kulmbach:          -Florian Marktleugast 11/1

                                    -Florian Marktleugast 23/1

Leistungsabzeichen Brand


Am 27.04. war es wieder soweit. Unsere Wehr legte unter den kritischen Augen der Kreisbrandmeister Jürgen Günther, Robert Bauer und Wolfgang Bessert, welche als Schiedsrichter fungierten, das Leistungsabzeichen Brand Variante III, dies bedeutet mit Atemschutz, ab. Die Feuerwehr Stammbach trat zu diesem Abzeichen mit zwei Gruppen an.
Beide Gruppen erhielten den gleichen Auftrag vom Gruppenführen: Zimmerbrand im Erdgeschoss, keine Menschen oder Tiere in Gefahr, Wasserentnahmestelle ist der Oberfluhrhydrant, Verteiler eine B-Länge vor, Schlauchtrupp erstellt die Verkehrsabsicherung, zum Einsatz fertig!!!
Nun bereitete sich der Angriffstrupp für den Innenangriff vor. Rüstete sich mit Atemschutz, Verteiler, Schlauchtragekorb und Strahlrohr aus, setzte den Verteiler und meldete sich beim Gruppenführer einsatzbereit. Nach einem erneuten Befehl vom Gruppenführer, verlegte der Angriffstrupp zwei C-Schläuche, und führte seinen Befehl aus. Zur gleichen Zeit legte der Wassertrupp die Schlauchleitung vom Hydranten zum Fahrzeug und vom Fahrzeug zum Verteiler. Nachdem die Schlauchleitung aufgebaut war, rüstete sich der Wassertrupp ebenfalls mit Atemschutz, Schlauchtragekorb und Strahlrohr aus und meldete beim Gruppenführer: Wassertrupp als Sicherungstrupp einsatzbereit. Der Schlauchtrupp erstellte währenddessen die Verkehrsabsicherung mittels Faltdreieck und Blinkleuchten und bediente den Verteiler für den Angriffstrupp. Nun bekam der Schlauchtrupp den Befehl zur Vornahme eines C-Rohres. Nachdem der Schlauchtrupp ebenfalls seinen Befehl ausgeführt hatte, wurde die Zeit gestoppt.
Beide Gruppen erfüllten ihre Aufgaben in sicherer und ruhiger Arbeitsweise, sodass man sagen kann: Das Üben der letzten Wochen hat sich bezahlt gemacht.
Abgelegte Stufen: 
Bronze:                       Andrea Köppel, Andreas Mnich, Manuel Becher, Maximilian Sachs
Silber:                         Martino Jungbauer
Gold:                           Kevin Köppel, Lukas Günther, Philipp Ehrler
Gold/Blau:                  Johannes Scherdel
Gold/Grün:                 Florian Kolb, Patrik Köppel, Stefan Gärtner
Gold/Rot:                   Björn Becher; Mathias Wendel

 

Überörtliches

Hilfeleistungskontingent übt!

38 Fahrzeuge der Feuerwehren aus dem Landkreis und der Stadt Hof machten sich auf den Weg zu ihrer Marschübung.

Ziel der Übung: im Katastrophenfall schnell auch überörtlich Hilfe zu leisten. Startpunkt für das sogenannte Hilfeleistungskontingent war der Parkplatz an der Freiheitshalle Hof. Über Feilitzsch, Zedtwitz, die A72, die A9, Leupoldsgrün, Volkmannsgrün und Helmbrechts nach Münchberg und wieder zurück über Konradsreuth wurde eine Fahrt zum Einsatzort simuliert. Die 38 Fahrzeuge wurden in zwei Kolonnen geteilt und fuhren die Route unter Blaulicht und Martinshorn jeweils in der entgegengesetzten Richtung ab. Die Marschgeschwindigkeit lag zwischen 40 und 60 Kilometern pro Stunde.

Von unserer Feuerwehr ist das 10/1 als Führungsfahrzeug im Falle eines Falles mit im Kontingent.