Terminplaner:

 

Feuerforscher:

 

Jugendgruppe:

Fr. 09.12.2022  19:00Uhr

Jahresabschluss

 

Einsatzgruppen:

Fr. 09.12.2022  19:00Uhr

Jahresabschluss

 

First Respoder:

 

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Feuerwehrverein:

 

Arbeitskreis Fz:

 

Besuche seit dem 04.01.2012 

Wachmannschaft des 3. Berufsfeuerwehrtages am 2. und 3. September 2016

Berufsfeuerwehrtag 2016 -

24 Stunden Bereitschaft

 

Am ersten Septemberwochenende fand in Stammbach der Berufsfeuerwehrtag für die Jugendgruppe statt.

Die beiden befreundeten Jugendwehren aus Streitau und dem thüringischen Tanna beteiligten sich wieder in bewährter Weise.

Freitagnachmittag war Anreise. Vorbereiten der Bettenlager, Einweisung und Einteilung in die Fahrzeuge waren die ersten Aufgaben die erledigt werden mussten. Die Wachzeit sollte dann eine 24-Stunden Schicht, halt wie bei einer Berufsfeuerwehr sein. Um 18:00 Uhr war dann Schichtübernahme. Die Funktionen von Zug- und Gruppenführern wurden auch von den Jungsters besetzt. Im Background waren die Maschinisten, die von den aktiven Feuerwehren gestellt wurden, eine "schnelle Einsatzgruppe" stand für den realen Ernstfall bereit. Auch zahlreiche "Helferlein" für Verpflegung, vorbereiten der Übungseinsätze und den Stationsausbildungen waren unterstützend die Begleiter der 24 Stundenschicht.

Kesselgulasch nach thüringischer Art

Lange ließ der erste Einsatz nicht auf sich warten, denn nach langer Trockenzeit, war die Vegetation sehr beansprucht, Bäume brachen schon bei wenig Wind und versperrten dann mitunter Verkehrswege. So geschah es auch kurz nach Schichtbeginn. Auf der stark befahrenen Schnellstraße nach Rindlas meldeten mehrere Autofahrer umgestürzte Bäume, die den Verkehr behindern. Sofort rückte der Hilfeleistungszug zur Beseitigung dieser Behinderung aus. Mit mehreren Sägen konnten dann die Verkehrshindernisse beseitigt und die Straße schnell wieder freigegeben werden.

Nach dieser anstrengenden körperlichen Tätigkeit wurde zum Abendessen gerufen. Die Feuerwehr Tanna hatte ein Kesselgulasch vorbereitet.   

Brand landwirtschaftliche Maschine bei Streitau

Wie bereits erwähnt, das Wetter war sehr trocken die Ernte auf den Feldern im vollen Gange, war die nächste Anforderung eine brennende Erntemaschine auf einem Feld bei Streitau. Jetzt fuhr wieder der komplette Zug. Menschen waren keine in Gefahr, aber das Feuer hatte sich bereits über eine größere Fläche ausgebreitet. Eine sparsame Wasserabgabe musste eingeplant werden, die nächste offene Wasserstelle wäre zu weit weg gewesen. Aber trotzdem schaffte es der Löschzug schon nach kurzer Zeit "Feuer aus" an die Leitstelle zu melden. Vorsichtshalber wurde die Brandfläche mit den Wärmebildkameras und der Flugdrohne überprüft.

Wasser marsch an der Kindertagesstätte am Wiesenweg

Ohne größere Störungen konnte dann das gemeinsame Mittagessen eingenommen werden. Doch plötzlich zogen schwarze Rauchwolken, aus der Richtung Wiesenweg kommend, über den Ortsbereich. Lange ließ die Alarmierung nicht auf sich warten: Brand am Kindergarten am Wiesenweg. Feuerwehr und Rettungsdienst machten sich auf den Weg. Die wasserführenden Fahrzeuge nahmen sofort die Brandbekämpfung auf, das Stammbacher LF sorgte für die Wasserversorgung. Der First Responder Stammbach übernahm die Betreuung der Kindergartenkinder. Schon nach kurzer Zeit konnte Feuer aus gemeldet werden.

Zurück zur Wache und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft ist angesagt.  

So schaut Nachwuchswerbung neu aus: Geschwisterkinder interessieren sich schon für den ehrenamtlichen Dienst; unsere Katha ist hier ein geduldiger Gesprächspartner!

Jetzt geht es Schlag auf Schlag - Einsatzalarm zu einem Lkw-Brand auf der BAB A9. Aber kurz vor der Auffahrt Gefrees kommt die Meldung, es werden keine Kräfte mehr benötigt, der Lkw-Brand war nur ein Defekt am Turbolader, teilt die Polizei mit.

So kann der Löschzug Stammbach die Heimreise antreten. Doch schon auf der Heimfahrt zur Wache wird ein Verkehrsunfall mit einem Pkw und mehreren Personen gemeldet. (Hier steht schon eine größere Anzahl von Personen an der Unfallstelle, vor dem Stammbacher Gerätehaus, bereit. Hauptsächlich sind es die Eltern der bei dem Berufsfeuerwehrtag beteiligten Jugendlichen, die diese Abschlussübung ihrer Kinder beobachten wollen.) Mit Hebekisen wird die unter dem Fahrzeug liegende Person professionell gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Auch dem eingeklemmten Fahrer wird geholfen. Erst medizinisch versorgt und stabilisiert wird dieser mit dem Spinboard rückenschonend aus dem Fahrzeugwrack gerettet.

Bei dem anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen und dem Überreichen der Urkunden an die Teilnehmer, durch den Kommandanten Roland Köppel, der sich auch bei allen Helfern und Unterstützern, besonders bei den Stammbacher Jugendbetreuern Selin Döhla,  Patrik Köppel, Florian Kolb, Stefanie Sieger und ihren Helfern, und ebenfalls stellvertretend bei den Wehren Streitau, Heiko Schardt und Tanna, Daniel Könitzer recht herzlich bedankte.

Besonders Erwähnenswert ist der sehr disziplinierte, kameradschaftliche und ruhige Umgang der Jugendlichen untereinander und zu den Ausbildern bei dieser Veranstaltung gewesen. Unter diesen guten Vorzeichen ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen. 

Nach Rückkunft in der Wache, musste die Einsatzbereitschaft an den Fahrzeugen wieder hergestellt werden. Wassertanks gefüllt und Schläuche wurden getauscht. In der Zwischenzeit war es schon weit nach 22:00Uhr - Nachtruhe. Leider währte diese nicht lange. Bei einer privaten Grillfeier am Sportzentrum wurden plötzlich zwei Personen vermisst - die Feuerwehr wurde zur Personensuche alarmiert. Eine Suchkette wurde aufgestellt. Das nähere und weitere Umfeld wurde so systematisch abgesucht. Nach ca. einer Stunde konnten die beiden älteren vermissten Damen wohlbehalten gefunden und an den First Responder Stammbach zur weiteren Versorgung übergeben  werden. Müde kehrten die Jungs und Mädels zur Wache zurück. Im Schlafraum wurde es erst weit nach Mitternacht ruhig.  

In den frühen Morgenstunden kam die Wachmannschaft schon wieder zum Einsatz. Eine Ölspur im Wasserschutzgebiet musste beseitigt werden. 

Nach dieser körperlichen Anstrengung konnte erst das Frühstück eingenommen werden. Zumindest hatte man jetzt etwas Zeit, etwas zusammenzusetzen, denn erst um 8:30 Uhr begann die Stationsausbildung in der Absturzsicherung, techn. Hilfe und der Gefahrgutausbildung.

Leider währte dieser Wunsch nicht sehr lange. Bei einem Industriebetrieb im Bahnhofsgebiet hatte die BMZ ausgelöst. Doch bei der Überprüfung, konnte der Zugführer Entwarnung geben, es handelte sich um einen Fahlalarm.  Rückfahrt zur Wache und Fortsetzung der Ausbildung.

Nach kurzer Zeit benötigte der gemeindliche Bauhof die Hilfe der Feuerwehr, bei Verladearbeiten wurde der Vorarbeiter durch eine Unachtsamheit unter einem Collico eingeklemmt. Wieder kam das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug mit den Hebekissen zum Einsatz um das ca. ein Tonnen schweren Behälter zu heben. Die Person konnte gerettet  werden - der First Responder Stammbach übernahm hier wieder die Erstversorgung.

Jugendgruppe macht

Palm Beach unsicher

 

 

Der jährliche Ausflug führte die Feuerwehrjugendgruppe ins Palm Beach nach Stein. Samstag vormittag gings los. Leider konnten nicht alle Feuerwehranwärter an diesem Ausflug teilnehmen - Teerlinüberschneidungen. Die beiden Jugendbetreuer Selin Döhla und Patrik Köppel begleiteten die Truppe. Alle hatten den ganzen Nachmittag Zeit die wunderbare Landschaft der Wasserrutschen ausgiebig zu testen.

Neben  "normalen" und Speed-Rutschen verfügt das Palm Beach auch über drei Reifenrutschen, worunter sich eine Wildwasser- und Trichterrutsche befinden. Auch das Schwimmbecken, das großes Wellenbecken, die Außenbereiche mit Strömungskanal und Thermalbad wurden besucht.

 

Weil ja bekanntlicher Weise Wasser hungrig macht, fanden sie auch noch auf der Heimfahrt einen McDonalds am Wegesrand, in dem sie die Ausflügler stärken konnten.

 

Bürgermeister Karl-Philipp Ehrler, Landrat Dr. Oliver Bär, MdB Dr. Hans-Peter Friedrich, die Akteuere der Landjugend Plösen und die Jugendfeuerwehr Stammbach am Wasserlaufs inmitten der Gartenlandschaft

Die 72 Stunden Aktion der

Landjugend Plösen

 

 

wurde von der Jugendfeuerwehr Stammbach unterstützt! Auf dem Grundstück, ehmals Zapf, in der Kulmbacher Straße. führte die Landjugend Plösen diese Aktion durch. Dies hatte die Gemeinde vor kurzem käuflich erworben und ließ das alte, teilweise verfallene Gebäude abreißen.

 

Es entstand innerhalb drei Tagen eine wunderschöne Gartenlandschaft mit Holzhütte und Wasserlauf. Die Jungs und Mädels der Landjugend gaben sich sichtlich Mühe diese Meisterleistung zu vollbringen.

 

Der Gartenzaum wurde erneuert und die neue Hütte gleich farblich mit in das Umfeld  eingebunden, diese Aufgaben wurden von der Jugendgruppe der FF Stammbach erledigt.

Vielen Dank an alle Helfer.

Ausflug der Jugendgruppe

 

Nachdem unsere Kunufahrt auf dem Main sprichwörtlich "ins Wasser" fiel, entschlossen wir uns am Samstag spontan ins Palm Beach nach Fürth zu fahren. Dort angekommen wurde die riesige Rutschenlandschaft ausgiebig getestet. Der Renner war Pegasus 2. Eine Rutsche, bei der man sich in eine Kabine stellt, der Boden klappt weg und los geht es im freien Fall nach 12 m in einen Doppellooping ....

Aber auch das Wellenbad, die Whirlpools und die Wellnessbecken wurden gut genutzt. Da alle bei der Heimfahrt einen großen Hunger hatten, entschlossen wir uns noch eine Einkehr zu machen. Zur Auswahl standen Weiglathal oder Mc Donalds, mit 1:7 wurde das goldene M bevorzugt.

Fazit ein gelungener und erlebnisreicher Tag, bei dem sich Alle einig waren, daß es eine Wiederholung geben sollte.

Jugendfeuerwehrtag 2015 Landkreis Bayreuth

 

Als Gastwehr nahm die Jugendgruppe der FF Stammbach an dem Jugendfeuerwehrtag der Inspektion I des Landkreises Bayreuth teil. Ausrichter dieser Veranstaltung war die Feuerwehr Gefrees. Ein wunderbarer Rundkurs mit verschiedenen Station war vorbereitet worden. Allgemeinwissen, Feuerwehrwissen, Sanitätskenntnisse und natürlich die Geschicklichkeit stand im Vordergrund.

Bei herrlichen Wetter fand  diese ganztätgige Veranstaltung am 16.Mai 2015 statt. Neben den Jugendgruppen des Landkreises Bayreuth nahmen außerdem noch die Gastjugendwehren aus Marktschorgast  und Zell i.F. daran teil.

Einen beachtlichen 10. Platz belegte die Stammbacher Jugendgruppe mit Philipp Ehrler, Josephine Hauke, Lukas Günhter und Luisa Scherdel.

Gemeinschaftsveranstaltung der Jugendgruppen und dem THW

Der See in Flammen, eine super Veranstaltung der Jugendgruppen der Feuerwehren Ahornis, Helmbrechts, Münchberg, Sparneck, Stammbach, Weissdorf, Zell und des THW Naila. Passend zur untermalenden Musik wurden Lichtreflexe über den See zu den Zuschauern gesandt. Den Abschluß bildete ein Feuerwerk. Schließlich stellten sich alle Beteiligten zu einem einem Gruppenbild auf.

Vielen Dank an die Beteiligten, Organisatoren und ganz besonders an unsere Jugendgruppe!

Jugendgruppe im Dauerstress

 

Dienstplan wie bei einer Berufsfeuerwehr:

Los gings am Freitag 13.09.2014 um 16.00 Uhr. Antreten zur Wachübernahme. Einteilung auf die Fahrzeuge und Überprüfung der Geräte.

 

17 Feuerwehranwärter trafen sich im Feuerwehrgerätehaus der Stützpunktwehr Stammbach um diesen Bereitschaftsdienst aufzunehmen. Anwärter der Wehren aus Streitau, Fleisnitz-Tennersreuth, Stammbach und der Partnerwehr aus dem thüringischen Tanna waren mit von der Partie.

Aber zuerst mussten die Führungspositionen besetzt werden, sollten die Jugendlichen auch diese selbst übernehmen. 

 

Lange ließ die erste Anforderung der Feuerwehr nicht auf sich warten. Wegen eines über dem Einzugsgebiet durchziehenden Regenfront mit starkem Windböen musste ein umgefallener Baum von einer Straße entfernt werden. Durch das Gewitter blieben auch Stromschwankungen nicht aus - und just löste die BMA eines Industriebetriebes  aus, doch hier handelte sich es nur um einen Fehlalarm. Jetzt konnte man wieder zum Wachalltag zurückkehren. Um 18.00 Uhr begann die Stationsausbildung. Hier wurden Themen "wie bereite ich eine Hubschrauberaußenladung vor", "wie gestalte ich eine Kette zur Vermisstensuche", richtige Handhabung einer 4-teiligen Steckleiter und das Benutzen der Hebekissen.

Das gemeinsame Abendessen schloß sich diesen Unterrichtseinheiten an. Draußen wütete das Unwetter weiter, als die Wache zu einem Flächenbrand bei Streitau, vermutlich wegen eines Blitzschlages, alarmiert wurde. Schnell konnte dieser Brand gelöscht werden.

Ein viertes Mal bescherte das Wetter der Wehr um 21:45 Uhr einen weiteren Einsatz. Wegen Aquaplaning schleuderte im Ortsbereich ein Pkw und kam am oberen Marktplatz an einem Granitquader zum Stehen. Die junge Fahranfängerin wurde mit ihrem Beifahrer eingeklemmt. Mit schwerem Gerät musssten die beiden Insassen befreit werden. Hier stand auch das Notfallteam der Rot-Kreuz-Bereitschaft Stammbach bereit und der Transport der verunfallten Personen ins Klinikum wurde überdacht. Wegen der doch sehr starken Verletzungen der Fahrzeuglenkerin entschied man sich den Rettungshubschrauber anzufordern. Hier galt es dann einen Landeplatz für die Außenlandung vorzubereiten. Der Ort sollte der Parkplatz am gemeindlichen Sportzentrum sein. Zwei Feuerwehrzeuge und zusätzlich zwei Beleuchtungsbrücken wurden hierfür verwendet. Der "Landeplatz" wurde großzügig abgesperrt und erst nach dem  Abflug des Rettungshubschraubers wieder freigegeben. Kurz vor Mitternacht konnte die Wachmannschaft endlich ins Gerätehaus einrücken und zur Nachtruhe übergehen.

Aber leider währte diese Ruhe nicht lange: um 5:55 Uhr meldete ein Landwirt aus dem Gemeindegebiet entlaufene Pferde, die drohten auf eine Straße zu laufen. Umgehend machte sich die Wachmannschaft auf den Weg, ausgerüsten mit Leinen und der Wärmebildkamera konnte man die beiden Ausreißer einfangen und dem Besitzer übergeben.

Lange Zeit blieb aber für das anschließende Frühstück nicht, hatte sich ein Lieferfahrzeug eines Dachdeckerbetriebes beim Abbiegen an einer Mauer den Dieseltank aufgerissen, hier musste deshalb die Straße vom auslaufenden Diesel gesäubert werden. Kaum wieder eingerückt, kam ein Notruf von der  Leitstelle, dass am Sportzentrum an der Jugendhütte starke Rauchentwicklung sichtbar sei. Kurzum rückte der komplette Löschzug dorthin aus. Um das  angebliche Feuer handelte sich nur um eine nicht ganz gelöschte Grillstelle vom Vorabend. Eigentlich machte sich die Mannschaft nach Rückkunft am Gerätehaus fertig für den dienstplanmäßigen Dienstsport, als der Alarmruf zu einem brennenden Pkw am Siedlerheim kam. Ein Pkw stand dort in Flammen und musste gelöscht werden, Personen wurden hier nicht geschädigt. Der eingestzte "Löschschaum" verfehlte nicht seine Wirkung und es konnte in kürzester Zeit Feuer aus gemeldet werden. Auf der Rückfahrt zum Gerätehaus wurde schon wieder die Hilfe der Retter gebraucht: In Streitau musste eine hilflose Person aus einer lebensbedrohlichen gesundheitlichen Zustand gerettet werden. Den Rettungskräften blieb nur der Weg über die Steckleiter in dessen Wohnung vorzudringen. Auch hier konnte die Person lebend an den Rettungsdienst übergeben werden. Im Laufe des Vormittags sollte eine Fahrzeugbesatzung am Bahnhof eine verschmutzte Fahrbahn nach einem Unfall reinigen. Bei der Ankunft musste aber von den Feuerwehrkräften festgestellt werden, dass sich es bei der vermeintlichen Fahrbahnverschmutzung um einen Gefahrgutunfall mit Gefahrstoffaustritt handelt.

Jetzt musste der komplette Zug und die Vollschutzausrüstung nachalarmiert werden. Der verletzte Pkw-Fahrer musste aus dem Gefahrenbereich geborgen werden. Zeitintensiv wurden auch die geladenen Packstücke identifiziert und fachgerecht geborgen und anschließend der Entsorgung zugeführt. Endlich konnte Mittagspause gemacht werden. Aber die verdiente Pause währte nicht lange. Ein Notruf kam aus Tennersreuth: Brand eines Lagergebäudes, hieß es in der Alarmmeldung. Der komplette Zug machte sich auf den Weg und konnte schon nach kurzer Zeit - Feuer aus melden. Schon nach kurzer Zeit nach dem Wiedereinrücken, meldeten Wanderer, dass auf dem Kropftsee ein Boot treibe und darin sich Personen befänden die um Hilfe riefen. Jetzt machte sich die Truppe in Zugstärke und dem Rettungsboot auf den Weg um dort Hilfe zu leisten. Bei der Ankunft wurde festgestellt das zwei Touristen beim Kanufahren ihre Paddel verloren hatten und nun auf dem See trieben. Schnell wurde das Feuerwehrboot zu Wasser gelassen und das Kanu konnte abgeschleppt werden.

Ab 15:30 Uhr war die Kaffeepause geplant und die Eltern konnte ihre "Wachmannschaft" im Gerätehaus besuchen. Hierbei zeigten die Nachwuchsfloriansjünger an Hand einer eingeklemmten Person unter einem Auto, wie das Zusammenspiel klappt. Innerhalb kürzester Zeit wurde die Person mit den Hebekissen befreit.

Viel Beifall gab es beim Überreichen der Urkunden an alle Teilnehmer des 2. Berufsfeuerwehrtages in Stammbach. 

 

Mit den interessierten Eltern konnte dann gemeinsam bei Kaffee und Kuchen gefachsimpelt werden. Alle waren sich danach einig, dass ihr Nachwuchs sich ein wunderbares Hobby ausgesucht hat - und diese jungen Leute sind schon jetzt gerne bereit ihren Mitbürgern zu helfen und Sachwerte zu schützen!

 

Jugendgruppenausflug 2013

 

In diesem Jahr fand die Jugendgruppe ihr Ziel, Hausen bei Bad Staffelstein. Für Insider bekannt, für Flussparadies Franken.

Am  Samstag, 15. Juni ging morgens um 8.00 Uhr los. Mit dem KdoW 10/1 und dem MZF 11/1, jeweils mit einem Anhänger mit Booten bzw. für Verpflegung im Schlepp, führte die Route über Kulmbach und Lichtenfels ans Ziel. Nach einer kurzen Einweisung in die nautischen Gegebenheiten mit der Etappenbeschreibung  durch Claas ging`s gleich los.

Dreizehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr, Betreuern und  zwei Fahrern der Begleitfahrzeugen sahen einen erlebnisreichen Tag entgegen.

Das Wetter spiele mit. Mit viel Kraft strahlte die Sonne von Himmel, obwohl sich so manche Wolke auch kurzfristig verirrte. Am Hausener Stauwehr konnten kurze Übungen mit den Kanus im seichten Wasser gemacht werden, bevor es auf Tour ging. Unsere fünf Boote waren für Anfänger recht schnell unterwegs, so konnte pünktlich um 12.00Uhr die geplante Mittagsrast bei der Einstiegsstelle Wiesen gemacht werden. Schon vorher wurde vom Vorsitzenden und Kommandanten die Mittagstafel vorbereitet. Am „runden Tisch“ konnte dann gemeinsam Brotzeit gemacht werden um für die weiteren zweieinhalb Stunden Kräfte zu sammeln.

An diesem Rastplatz erkannten wir an den Ausschwemmungen, dass auch hier das Hochwasser seine Spuren hinterlassen hatte. Über drei Meter stand das Wasser höher im Flussbett  als jetzt im Moment. 

Vorbei an Niederau  und Oberbrunn  erreichte die Gruppe mit etwas Verspätung Unterleiterbach, unser Ziel. Ob es am Nachlassen der Kräfte lag, oder ob es nur an Jux und Tollerei lag, lässt sich für den Verfasser nicht mehr nachvollziehen – auf jeden Fall wurde auf der letzten Etappe recht viel gebadet, freiwillig und auch unfreiwillig!

Alle waren sich beim Abschluss einig, dass dies ein gelungener Ausflug war.

Zum Ausklang besuchten wir noch unsere Kameraden in Gundlitz, die an diesem Wochenende ihr Feuerwehrfest feierten.