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Besuche seit dem 04.01.2012 

Der Feuerlöscher – Ihr Verbündeter im Kampf gegen Hausbrände

 

Ein Hausbrand kann innerhalb von Sekunden entstehen und schwere Schäden hinterlassen. Oft sind es elektrische Geräte, die Brände verursachen, doch auch Unachtsamkeit gehört zu den häufigsten Brandursachen. Für Privathaushalte gibt es keine Pflicht, einen Feuerlöscher zu besitzen – eine Anschaffung lohnt sich dennoch, da es im Haushalt viele Brandgefahren gibt. Ohne Feuerlöscher müssen Sie sich allein auf die Feuerwehr verlassen, die einige Minuten benötigt, bis sie den Brand für Sie unter Kontrolle bringen kann.

Da es meist alles andere als effektiv ist, Feuer mit Wasser zu löschen, wird der Kauf eines Feuerlöschers dringend empfohlen. Dieser kann im Ernstfall Leben retten und ist in Kombination mit einem Rauchmelder ein wichtiges Schutzprodukt, das jeder Haushalt besitzen sollte. Wo ein Rauchmelder Sie frühzeitig warnt, können Sie schnell zum Feuerlöscher greifen und so Schlimmeres verhindern.

Ebenfalls nicht zu vergessen ist die Wartung des Feuerlöschers. Die ist in der Regel nach zwei Jahren fällig und muss auch dann durchgeführt werden, wenn der Feuerlöscher nur wenige Sekunden lang genutzt wurde.

Anders als in Privathaushalten sind Feuerlöscher in Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Abhängig von der Größe des Gebäudes und der Höhe der Brandgefährdung wird eine gewisse Anzahl an Löschmitteleinheiten vorgeschrieben.

Für verschiedene Arten des Feuers gibt es unterschiedliche Klassen von Feuerlöschern. Wählen Sie für Ihr Zuhause vorzugsweise einen Feuerlöscher, der Brände der Klasse A (Trockenbrände durch Holz, Papier usw.), Klasse B (Fettbrände – Benzin, Alkohol usw.) und Klasse C (Gasbrände) löschen kann. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Feuerlöscher auch in der Lage sein sollte, Brände, die durch elektrische Geräte entstanden sind, zu löschen.

 

Welche Art von Feuerlöscher Sie für Ihr Zuhause wählen sollten

Pulverlöscher werden am meisten für das eigene Zuhause empfohlen. Diese versprühen eine Chemikalie, die die Flammen erstickt und den für das Feuer verantwortlichen Brennstoff kontrolliert. In Pulverlöschern kommen zwei Arten von Pulver zum Einsatz: Flammbrandpulver, das sich für die Brennklassen B und C eignet und Glutbrandpulver, das die Klassen A, B und C löscht. Allerdings ist es ratsam, Pulverlöscher eher an Orten wie der Garage oder der Heimwerkstatt einzusetzen, da diese Art des Löschers den Nachteil mit sich bringt, Oberflächen im Haus zu beschädigen, und durch die ausgestoßene Pulverwolke zu einer starken Sichtbehinderung führt.

Der Wasserlöscher löscht, wie der Name bereits verrät, mit Wasser, welchem auch ein Frostschutzmittel und je nach Fall auch ein Netzmittel zur Oberflächenentspannung zugesetzt werden kann. Wasserlöscher werden zur Brandbekämpfung von Bränden der Klasse A und teilweise auch der Klasse B eingesetzt. Hieraus ergibt sich jedoch auch der Nachteil: Da nur diese beiden Klassen gelöscht werden können, ist diese Art für den Haushalt eher weniger geeignet.

Schaumlöscher werden ebenfalls für Brände der Klasse A und B eingesetzt. Das Löschmittel ist ein Gemisch aus Wasser und Schaum bzw. Schaumbildner, das Treibmittel ist Kohlendioxid. Schaumlöscher eignen sich zur Bekämpfung von brennbaren Flüssigkeiten wie Benzin und Ölen sowie festen Brandstoffen wie Holz und Textilien. Für Metallbrände sind Schaumlöscher nicht geeignet.

Kohlendioxidlöscher werden vor allem zur Bekämpfung von Bränden bei elektrischen Einrichtungen genutzt, können aber auch im Fall von Flüssigkeits- und Gasbränden verwendet werden. Da sich Kohlendioxid verflüchtigt, entsteht hierbei keine Verunreinigung. Kohlendioxid sinkt jedoch zu Boden, weswegen diese Art von Löscher nicht in schlecht belüftbaren Räumen verwendet werden darf.

Fettbrandlöscher eignen sich ausschließlich zur Bekämpfung von Fettbränden wie Speiseöle und Speisefette. Aus diesem Grund findet man sie oft in Küchen, wo heißes Fett zur Tagesordnung gehört. Das Löschmittel ist zuverlässig, hinterlässt jedoch Rückstände. Ebenfalls ratsam ist es, in der Küche neben einem Fettfeuerlöscher auch eine Löschdecke zu lagern. Diese nimmt nur wenig Platz weg, benötigt keine Wartung und kann vor allem bei kleinen Entstehungsbränden nützlich sein. Zur Bekämpfung von Personenbränden sind sie allerdings nur bedingt geeignet. Hier sollten Sie zum Feuerlöscher greifen.

 

Welcher Feuerlöscher am besten geeignet ist, hängt also vom zu löschendem Objekt ab. Während Fettbrände in der Küche mit einem Fettbrand-Feuerlöscher der Brandklasse F unter Kontrolle gebracht werden können, eignen sich für brennende Elektrogeräte Feuerlöscher mit Kohlendioxid als Löschmittel, da das Kohlendioxid keine anderen Geräte in der Umgebung zerstört. Bei Vorhängen wiederum ist es Ihre Entscheidung, ob Sie zum Pulver- oder Schaumlöscher greifen, da sie zur Brandklasse A gehören und für gewöhnlich mit jedem Feuerlöscher gelöscht werden können. Es ist sinnvoll, verschiedene Objekte zu vergleichen und einen Experten um Rat zu bitten, um das beste Produkt zu finden.

 

Vier Kriterien, die Sie beim Kauf eines Feuerlöschers beachten sollten

  • Das Gewicht: Sie müssen dazu in der Lage sein, Ihren Feuerlöscher problemlos zu bedienen, um das Feuer so gut wie möglich unter Kontrolle zu bekommen. Feuerlöscher werden nach Kapazität, ausgedrückt in Kilo, verkauft und reichen für Privatleute von 1 kg bis 12 kg. Natürlich hängt es letztendlich vom Einsatzzweck ab, doch Feuerlöscher mit einer Füllmenge von 6 Litern sind meist ein guter Kompromiss aus Gewicht und Löschvermögen. Ein größeres Löschgerät ist für viele Personen eher unhandlich und kann das Löschen des Brandes somit erschweren.
  • Der Standort: Bewahren Sie Ihren Feuerlöscher aus Sicherheitsgründen an einem leicht zugänglichen Ort innerhalb des Hauses, jedoch außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Sie können auch mehrere, leichte Feuerlöscher im Gebäude verteilen. Wichtig ist jedoch, diese unbedingt fern von potenziellen Gefahrenquellen aufzubewahren. Es empfiehlt sich, den Löscher ungefähr auf Brusthöhe zu befestigen, da er so schnell aus der Halterung genommen werden kann.
  • Die Kennzeichnung: Achten Sie darauf, dass der Feuerlöscher mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet ist. Das CE-Zeichen sagt zwar nichts über die Qualität aus, bestätigt aber, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Der Feuerlöscher sollte den Anforderungen nach DIN EN 3 entsprechen, da diese die Eignung des Löschgeräts garantieren.
  • Der Preis: Wie teuer ein Feuerlöscher ist, hängt von dessen Kapazität und dem individuellen Produkt ab. Die Preise können zwischen 20 und 100 Euro liegen. Hinzukommen die Wartungskosten, die alle 24 Monate anfallen. Diese liegen bei 20 bis 30 Euro. Vergleicht man die Gesamtkosten mit den Summen, die bei einem Hausbrand entstehen können, ist diese Anschaffung auf alle Fälle lohnenswert.